Der christliche Glaube definiert den Advent als ganz besondere Zeit: da geht‘s ganz viel um‘s Vorbereiten… den Weg zu bereiten, dass das große Ereignis eintreten kann … dass der ankommen kann, auf den alle warten…

…Jesus, die heiligen drei Könige, Santa Claus, das Christkind, Engels-Chöre, ein funkelnder Kitsch-Christbaum, Kekserlschlacht, Geschenkesegen oder doch ganz schiefer Haussegen…

Wir alle verbinden den Advent und Weihnachten mit ganz unterschiedlichen Assoziationen. Im besten Fall sind es positive Erinnerungen an eine aufgeregte Zeit, in der wir die lange Wartezeit mit wunderbaren Aktivitäten im Kreise unserer Familie verkürzten: Kekse backen mit der Oma, Schlittenfahren mit den Geschwistern, Kuschelzeiten mit den Eltern, Geschenke basteln für die Familie…

Für manche ist die Vorweihnachtszeit aber mit ganz anderen Erinnerungen verknüpft: mit Trauer, Angst und Stress, weil sich negative Emotionen und Konflikte bis zum Weihnachtsabend kontinuierlich aufstauten.

…weil zur schönsten Zeit des Jahres vielleicht noch offensichtlicher wird, was alles nicht so schön ist und nicht so gut läuft und das Fass zum Ende des Jahres irgendwann knapp vorm Überlaufen ist…

Wir im just glauben nicht, dass wir alle warten sollten, bis DAS Ereignis oder DER special guest zu Weihnachten endlich vor der Türe steht und sagt: „Alles wird gut 2020!“

Wir wollen lieber im Advent für euch alle etwas VORBEREITEN, euch allen den Weg ebnen… und miteinander schauen, wie wir füreinander eine besondere Zeit gestalten können. Wir möchten, dass jede Einzelne und jeder Einzelne bei uns einen Platz findet, wo sie oder er ANKOMMEN kann. Denn genau darum geht es im Advent, wie auch im just das ganze Jahr über: Es gibt einen Ort für euch, wo ihr sicher seid, wo ihr ankommen könnt und es gut ist, wie ihr seid!

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ANKOMMEN im Advent
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