“Zeig” im JUST

Jetzt gehts ja bei uns im JUST ganz schön oft um Drogen………

Wer konsumiert was, wer ist letztes Wochenende wieder auf was gestürzt, und wo bekommt man das alles her….

Jetzt sind wir Sozialarbeiter*innen auf Drogen nicht allzu gut zu sprechen, weil….naja aus den bekannten Gründen, wie „weils illegal ist, weils sehr gesundheitsschädlich ist, weils aus dir einen anderen Menschen macht, weils etc.. etc…

Ja, wir mögen es nicht so gern wenn man bei uns im JUST über Drogen redet, vorallem wenns ums Dealen, Beschaffen, und Verabreden zum Konsumieren geht…

Worüber wir aber schon gerne reden, ist z.B. Safer USE, oder was, wovon und wieviel ein weniger gefährlicher Umgang mit den Substanzen ist.

Wir unterhalten uns auch gerne darüber was diverse Substanzen so mit euch anstellen können, oder was daran wirklich, wirklich gefährlich ist.

Wir sagen nie, „nein, das darfst du nicht!“

Und Du kannst auch zu uns kommen, wenn Du was genommen hast, aber wir können nicht erlauben, dass bei uns was konsumiert wird, oder vercheckt wird, oder eh scho wissen…..

Und weil wir selber nicht alles über Substanzen wissen, holen wir uns auch immer wieder Infos von Leuten, die sich wirklich auskennen, und auch Infomaterial produzieren, dass wir gerne an euch weitergeben…

Und so haben wir gerade wieder mal eine schöne Lieferung an Infomaterial vom Institut Suchtpräventention bekommen, dass wir gerne an euch weitergeben und noch viel lieber mit euch drüber reden….

Aber da wir auch wissen, dass es den oder die lesefaulen unter euch gibt, und andere noch viel lieber auf was klicken, haben wir auch ein paar links gefunden wo es im Internet einiges an Information für euch zu holen gibt:

www.suchtvorbeugung.net

www.addendum.org/cannabis/

www.substanz.at

www.praevention.at

Youtube Channel DrugsLab

https://www.jusline.at/gesetz/smg

Vom (nicht) WOHNEN…

Jugendliche und junge Erwachsene landen häufig bei uns im just, wenn sie in Situationen geraten, die für sie alleine nicht mehr bewältigbar sind. Oft geht es dabei auch um schwierige, also prekäre Wohnsituationen: z.B. sind das junge Menschen, die mit einem Rucksack, in dem alle Habseligkeiten untergebracht sind, von einem Freund zur nächsten Freundin ziehen. Andere schließen sich Gruppen an, die in leerstehenden Häusern Unterschlupf finden, wieder andere übernachten im Schlafsack an einem windgeschützten Platz im Freien. Während die einen vielleicht merken, dass der Freundeskreis immer kleiner wird und die Übernachtungsplätze bald nur mehr spontan bei entfernten Bekannten zu finden sind, erleben die anderen womöglich das erste Mal in ihrem Leben so etwas wie „Familie“ – bei Menschen, die ihnen ein Dach über dem Kopf (und sei es nur ein ungeheiztes Gemäuer oder eine Plane) anbieten. Eines haben (fast) alle gemeinsam: eine Idee von der Zukunft, in der sie in den eigenen VIER WÄNDEN sicher leben können. Manche wünschen sich für‘s Erste nur einmal einen Rückzugsraum, wo sie die Tür hinter sich zuwerfen und die Ruhe genießen können – andere einen sicheren, warmen Hafen für sich und ihre Familie zu finden. Deutlich wird für uns Streetworker*innen in den Gesprächen mit den jungen Menschen, dass eine Wohnung für sehr vieles steht: ganz voran aber für Stabilität und „Normalität“. Erst von einer sicheren „Home-Base“ aus, kann ein guter Start gelingen, können junge Menschen in ihren strukturierten Alltag finden und im Leben „Fuß fassen“.

Wir unterstützen junge Frauen und Männer bis 25 Jahre – Schritt für Schritt und im jeweils notwendigen Tempo – dabei, ihren Weg in ein selbstständiges Leben zu finden. Der erste Schritt kann eine Meldeadresse im just sein, die wohnungslose junge Menschen befähigt, Ansprüche geltend zu machen, sich bei Wohnbaugenossenschaften wohnungssuchend zu melden, in Arbeit zu kommen… und einer der letzten Schritte mag der ESSTISCH sein, den das just manchmal als guten Abschluss zum Einzug in die eigene Wohnung organisieren kann!

01.11.18 JUST aufgrund von Feiertag ZU!

                   

Egal, ob ihr heute zu lange Halloween feiert, morgen vielleicht sogar von euren Godeś und Gediś einen Allerheiligenstriezel bekommt oder jemanden der*die euch wichtig ist, besucht, das JUST bleibt morgen ZU.

Aber wir suchen noch jemanden, der am Freitag, kocht! Vielleicht eine Kürbiscremesuppe?

Unnützes Wissen? Oder doch für jemanden interessant?

Warum das Hefegebäck in Zopfform gebacken wird: Nach dem antiken Trauerkult war es ein Zeichen der Trauer, wenn man sich die Haar abgeschnitten hatte.

Warum Taufkinder “früher” einen Germzopf bekommen haben: Man wollte, dass niemand vergisst an die Toten zu gedenken.

Warum es ein Brauchtum war das Gebäck auf die Gräber zu legen: Damit sich die Verstorbenen, wenn sie zurückkehren in der Nacht des 1. Novembers auf Allerseelen, stärken können.

Warum einem*r Nachbarn*in ein Zopf aus Stroh an die Tür gehängt  wurde: Um zu zeigen, dass die Person als geizig und unsympathisch empfunden wurde.

                                 

Jacken und Schlafsäcke für den Winter

Pünktlich zum Einbruch der kalten Jahreszeit erreichte uns eine Spende von Jacken und Schlafsäcken für Euch! Unsere Spender*innen sind ja meistens anonym und hiermit möchten wir uns auf diesem Wege einmal bei Euch allen herzlichst bedanken! Ohne Euch würden die Jugendlichen hungern und frieren und müssten auf viele Annehmlichkeiten (Zuckerl) verzichten! Stellvertretend für alle Spender*innen dürfen wir heute ein Foto mit “Mr. Haribo” posten, der uns ansonsten immer fleißig mit Süßigkeiten versorgt. Weiterhin brauchen wir natürlich immer warme Jacken , Schuhe und winterfeste Bekleidung.

Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben. Wer andere glücklich macht, wird glücklich.
André Gide

JUST goes Fernsehen…

JUST goes Fernsehen..

Letzte Woche wurden wir eingeladen bei einer TV-Aufzeichnung für den ORF teilzunehmen.
Im Rahmen von “72 Stunden ohne Kompromiss” (eines von Österreichs größten Sozialprojekten) beschäftigten sich Jugendliche aus Schärding mit dem Thema “Armut”.

Dazu haben sich die Mädchen und Burschen über verschiedenste Zugänge und Methoden dem Thema angenähert.
Eine Zeitlang wurden sie dabei von einem ORF-Team begleitet und auch gefilmt.

Einer der Höhepunkte des Projektes war ein “JugendNightTalk” bei dem JUST als Expert*innen für Jugendarmut und -obdachlosigkeit eingeladen war.
Und am nächsten Tag kamen uns auch noch ein paar Jugendliche in der Anlaufstelle besuchen.

Da aber ein Bild/Film bekanntlich mehr als tausend Worte sagt, seht selbst:
aber schnell anschauen, da die ORF-TvThek die Videos nur kurz online hält!!

https://tvthek.orf.at/profile/ORF-III-Spezial-72-Stunden-ohne-Kompromiss/13888258/ORF-III-Spezial-72-Stunden-ohne-Kompromiss/13992613

https://tvthek.orf.at/profile/Orientierung/1366/Orientierung/13992780

Internationaler Weltmädchentag

wie alle Jugendzentren und Streetworkeinrichtungen in Linz des VJF, haben auch wir um 17 Uhr, viele Wünsche von Mädchen für Mädchen in die Welt geschickt. Was wird wohl die findende Person dazu sagen?              

Schaut auch auf die Seiten der anderen Einrichtungen für mehr Fotos!

Boyzday 2018 im Volksgarten

Diesmal im Volksgarten, der alljährliche Boyzday des VJF! Infos, Fußball im Cage, und natürlich das leibliche Wohl! Für alles ist gesorgt…..auch wenns kühl werden sollte, Heizschwammerl haben wir auch!
Kommt und seid dabei!

Großstadtdschungel

Als Streetworker*innen sind wir vom Hauptbahnhof bis nach Urfahr entlang der Landstraße und den dazugehörigen Parks anzutreffen.
Oft treffen wir dort neue Jugendliche und alte Bekannte! Manchmal auch kleine vierbeinige Freunde!  Watch out for us ! We are JUST!

Kühlschränke voll – Kleiderfundus so lala….

Wir haben viele, viele Lebensmittelspenden bekommen…..alles mögliche wartet in unseren Kühlschränken von euch mitgenommen oder verspeist zu werden!

Dafür schaut’s im Kleiderfundus gerade ein wenig zu zusammen geräumt aus..Wir freuen uns auf jugendliche, saubere und wintertaugliche Kleiderspenden…..

Danke an alle vorhandenen und zukünftigen Spender*innen

“waste + schnorr COOKING”

Wie unsere Besucher*innen immer wieder feststellen können, gibt’s im just fast immer einen vollen Kühlschrank, ein Jauserl, köstliches Frühstück oder sogar leckerstes Frischgekochtes aus der just-a-menu-Küche!

Das alles ist aber nur deshalb möglich, weil wir fleißige “Schnorrer*innen” und nachhaltige “Waste-Cooker*innen” sind! Wir verwerten Lebensmittel, die nahe am Abfallsdatum (oder darüberhinaus) sind, genauso wie Frisches, dass wir gespendet bekommen oder auch aus Spendengeldern zukaufen.

So gibt’s im just meistens einen bunten Speiseplan und tolle Menüs, die dank der Mithilfe unserer Spender*innen und unserer Besucher*innen, immer zu vollen Mägen und einem wunderbaren Wohlfühlfaktor im just beitragen!

just sind viele!